Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :-)
Sein Verbreitungsgebiet ist das Rote Meer sowie der gesamte Indik wo er sich bevorzugt in Riffen
aufhält, er aber auch auf Sand- und Geröllflächen zu finden ist(auf Sandflächen kann er sich sehr gut eingraben)! Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen und Krebstieren verschmäht jedoch auch
Kopffüßer nicht. Steinfische sind schlechte Schwimmer. Über ihre Vermehrung ist kaum etwas bekannt.
Dieser war ganz mit Sand bedeckt, unser Guide hatte ihn enttarnt damit wir ihn
überhaupt sehen konnten.
Es sind kurze kräftige Stachelstrahlen der Rückenflosse sowie der After und
Bauchflossen diese setzt der Steinfisch jedoch nicht aktiv ein sondern nur zur Verteidigung wenn er sich bedroht fühlt, das in den Giftdrüsen enthaltene Gift wirkt äußerst Schmerzerregend, es ist
meistens nicht tödlich jedoch über Tage hinweg sehr schmerzhaft und qualvoll und die Heilung dauert Monate.
Die ersten Jahre auf den
Malediven gehörte ich leider auch zur Gruppe der Muschelsammler ( mache ich natürlich schon lange nicht mehr! Siehe Auch Krebse haben's nicht leicht............) und wenn ich damals schon gewusst hätte was ich heute weiss, hätte ich mir die
Fundstücke sicherlich nicht so unbedacht zum Transport ins Bikini Oberteil gesteckt!
Kegelschnecken sind die einzigen Tiere, die Giftpfeile verschießen können, sie kommen im Indopazifik und im Roten Meer vor und die meisten sind Nachtaktiv, Tagsüber sind sie im Sand eingegraben
oder unter Steinen anzutreffen.
Unfälle sind recht selten aber gefährlich!
Seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts sind 37 Fälle bekannt von denen 10 tödlich verliefen (wer weiss wieviele garnicht erkannt wurden?) Die Atemmuskulatur kann von dem Gift gelähmt
werden.
Es gibt über 700 Arten von ihnen die in drei Gruppen aufgeteilt werden und so verschieden wie ihr Speiseplan ist, so verschieden sind auch ihre Gifte.
Es gibt die Kannibalen ( die also andere Schnecken futtern), es gibt die Wurmfresser und es gibt die Fischfresser. Die Fischfresser sind es, die uns Menschen gefährlich werden können, sie sind
die kleinste Gruppe haben aber das stärkste Gift von allen Kegelschnecken.
Der Grund dafür ist a) dass ein angeschossener Fisch sofort gelähmt sein muß damit er nicht mehr fliehen kann und b) der Fisch nicht mehr zum Zappeln kommt, da dies etwaige Beutediebe auf
den Plan rufen könnte.
wenn ein "Schuss" vorbei geht kann die Schnecke sofort nachladen und erneut schießen.
Fast alle Kegelschnecken sind sehr auffällig gezeichnet, was sie für Muschelsammler sehr attraktiv macht und sehr gefährlich ist.
Also in Zukunft:" FINGER WEG
!"
Bildnachweiß( die beiden kleinen J. Hinterkircher